plastiker hat geschrieben:
Ich denke, die Keil-/Kegellösung ist vermutlich die beste. Aber dazu muss ich mir passende Aufnahmen fräsen. Dann könnte auch die Bohrung in der Probe entfallen. Dann würde man in die Gabel nur die Aufnahme einhängen, nicht aber die Probe selber.
Dann wäre aber evtl. verschiedene Aufnahmen (und gleich immer 2 davon...

) für unterschiedliche Probendicken 2,3,4 mm notwendig auf Dauer,
und der Kegel müsste Material-(schwindungs-) unabhängig sein. Hinzu käme noch das schon diskutierte Thema Druckbarkeit in bestimmte Richtungen.
Wobei das auch für die Lochprobe gilt zum Teil.
Gute Nacht,
Plastiker
Ich würde mich auf eine ganz bestimmte Prüflingsstärke festlegen.
Somit entfällt das mit mehreren Aufnahmen.
Eine Kegelform macht schon wieder Probleme beim liegenden drucken.
Darum nur die Keil Form.
Der Lochdurchmesser hat weniger mit der Schrumpfung zu tun.
Die Formel lautet bei kleinen Löchern: Solldurchmesser = Solldurchmesser + Extrusion width.
Schwindung bei PLA und PETG in X und Y = 100%
Schwindung bei ABS in X und Y = 101%
Schwindung bei PA12 in X und Y = 101,5%
Schwindung bei PP in X und Y = 102%
In Richtung Z gleicht sich die Schwindung durch die Layerschichten aus.
Das sind so meine Erfahrungswerte.
Zu S3D:
Ich dachte, wenn ich 2 Extruder definiere, sollte das mit dem Fügen klappen.
Das geht aber auch nicht, ich frage mich wie man in S3D ein Spiegelei in Farbe drucken kann,
ohne das einem fast das Eigelb aus dem Eiweiß fällt?
Nur in Richtung Z kann man zwei Prozesse in- und übereinander schieben, das geht.
Das Eigelb wird wohl nur in Richtung Z Haftung bekommen.
Falls einem nicht wieder die > 0,2 mm Fügeabstand zum Slicen behindern.
Es sieht so aus, als ob man in Cura weiter Experimentieren muss.
Habe ich noch etwas übersehen, Vorschläge?
LG AtlonXP