Hal, das Video handelt von Filter-Effekten im Farbspektrum. In der Natur kann sich der gleiche Farbton aus ganz unterschiedlichen Lichtfrequenzen zusammensetzen, natürlich auch das Weiß. Trifft ein weißes Licht mit einem scharf selektiven Farbspektrum auf ein Objekt mit ebensolchen Reflexionseigenschaften, könnte es sein, dass die Farbauswahl der beiden Spektren schlecht zusammenpasst. Dann werden Lichtanteile herausgefiltert und das eigentlich weiße Objekt bekommt trotz weißer Lampe einen Farbstich. In der S/W-Ansicht wird es entsprechend dunkler.
Hier geht es um etwas viel einfacheres. Das digitale Farbbild unterscheidet wie das Auge ja ohnehin nur drei Farbanteile. Es geht nur darum, wie die Software die drei Farben eines Bildes in punkto Helligkeit interpretiert. Ich denke mal es werden die drei Werte schlicht zusammenaddiert. Das sollte aber der S/W-Konverter genauso gut oder schlecht hinbekommen wie Cura.
Dass das evtl. bei Lebkuchenformen nicht optimal ist, mag ja sein, heißt aber nur, dass die Form gar nicht der Helligkeit folgen soll! Du willst ja das eigentlich dunklere rot als hell interpretieren, nur um es dann wieder mit Marmelade "abzudunkeln".
