Nach dem vorigen Post bin ich doch schneller wieder aus dem Keller zurückgekommen als gedacht. Tja, ich hatte keinen passenden Aluklotz gefunden. Erst heute habe ich endlich meinen original Z-Endschalter durch den schon lange herumliegenden Mikroschalter ersetzt. Nicht mit Metallklotz, sondern nur mit einer Lochrasterplatine anstelle des Originals, aber trotzdem viel besser als vorher.
Hier mein Neuer:
P1020221.jpg
"Ach, wie süüüüß

, wie heißt es denn?"
"Omron."
"Omron? Hallo, Omron!

Äh, und was ist es denn?"
"Es ist ein Öffner."
Nun ja, jetzt bin ich weder den Pertinaxträger noch die Kunststoff-Distanzhülse nebst M2-Schraube los. Aber dennoch ist der Unterschied offensichtlich. Der Schalter ist nicht nur aufgrund seiner Bauart präzieser (davon gehe ich mal aus), sondern braucht auch viel geringere Schaltkräfte. Dieser Unterschied war mir vorher überhaupt noch nicht klar. Aber die dürften gefühlt um den Faktor 3 niedriger sein. Außerdem wird beim Überfahren (z.B. HBS) auch nicht mehr die Platine verbogen. Diese wird also insgesamt viel weniger bis gar nicht mehr belastet.
Was das ausmachen kann, wurde mir letztens erst wieder klar: Ich habe für einen Test (Thread "Drucker bleibt stehen") den Schalter von Hand betätigt. Dabei habe ich offenbar die Schalterplatine ungebührlich belastet. Bei den darauffolgenden Ausdrucken war die Höhe des Layer 1 wieder völlig verstellt. Vorher hatte ich lange Zeit Ruhe. Das hat mich endlich für den Umbau motiviert
Die Distanzhülse lässt sich ja noch schnell austauschen, sobald mir mal ein passendes Metallteil in die Finger kommt.
Beim Nachbau ist eigentlich nur zu beachten, dass der Betätigungspunkt des Schalters etwa 12mm von der Befestigungsschraube entfernt liegen muss. Ansonsten ist genug Platz, um die Schalterplatine in Position zu drehen. Die Distanzhülse muss 16mm lang sein, sonst braucht man eine andere Schraube, und M2 hat ja niemand so herumliegen.
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